Archiv BILDER DER ARBEIT |
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| :: zur Startseite :: | Virtuelles Museum - Historische Synopse 7: Arbeitsnationalismus |
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1930..........................................................................................................................................................1945 |
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USA: Arbeitsnationalismus, Schwarze Graphik und Kunst des New Deal
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![]() Gellert, H.: Graphiken zum 'Kommunistischen Manifest', 1934 |
![]() Karlin, E.: Night Shift, c Alle 61 Lithographien >siehe hier.
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![]() Johnson, E.B.: People of the Soil, 1939 (eines von Hunderten von Post Office-Bildern in den USA) |
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England: War Artists
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![]() Peake, M.: Glass-Blowers, 1943 |
![]() Spencer, S.: Shipbuilding on the Clyde (Detail), 1943 |
![]() Sutherland, G.: Bohrende Bergarbeiter, 1942 |
![]() Shephard, R.: Women in Industry, 1943 |
![]() Casson, B.: Overtime at the Docks, ca. 1943 |
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Italien: Futurismus und Faschismus |
Sowjetunion: Sozialistischer Realismus |
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Carrá, C.: Ritorno dai campi, 1937 Bild kann aus urheberrechtlichen Gründen nicht gezeigt werden |
![]() Annovi, N.: Aus den Äckern entspringt das Leben, 1940 |
![]() Pinus, N.S.: Werktätige Frauen, reiht Euch aktiv ins Produktions- und gesellschaftliche Leben ein!, 1933 |
![]() Ljuschin, W.I.: Die Sturmarbeiter der Feineisenstraße im Werk "Serp i molot", 1931 |
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Deutschland: Kritische Kunst |
Nationalsozialismus |
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![]() Griebel, O.: Die Internationale, 1928/30 |
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![]() Nerlinger, O.: Der Gutsinspektior, 1931 |
![]() Zolnhofer, F.: Maybacher Triptychon, rechts, 1931 |
![]() Albrecht, F.: Plakat, 1932 |
![]() Spiegel, F.: Arbeitsmann der Organisation Todt, ca. 1939 |
![]() Protzen, C.T.: Straßen des Führers, ca. 1940 >weitere Informationen aus Klaus Türk: Bilder der Arbeit. Wiesbaden 2000 |
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| In den dreißiger Jahren setzt sich zunächst einerseits die begonnene Entwicklung fort; politisch links orientierte Künstler beteiligen sich mit einer Vielzahl von Gemälden und Druckgrafiken an gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Insbesondere entsteht in den USA eine ausgeprägte sozialistische Kunstkultur. In Deutschland braucht sich nach 1933 das konventionelle Industriebild nicht viel zu verändern, es verschiebt sich nur in Richtung einer zunehmenden Macht- und Gewaltästhetik. Zudem entsteht hier das maskulin-militaristische Arbeitsbild, ergänzt um die Blut-und-Boden-Ideologie vor allem in der Darstellung der Landarbeit. Grossberg malt wesentliche Teile seines groß angelegten Industrieplan-Zyklus in einer Weise, die den herrschenden Vorstellungen von der »Schönheit der Arbeit« entgegenkommt. Ein wesentliches strukturelles Merkmal der Arbeitsbilder der dreißiger Jahre, das in vielen europäischen Ländern sowie in den USA zu finden ist, lässt sich als »Arbeitsnationalismus« bezeichnen. Teils durch staatliche Programme gefördert, propagieren Künstler die Produktivität und vermeintlich besondere Qualität der jeweiligen nationalen Arbeit, das nationale Selbstbewusstsein soll sich über die Arbeitsorganisation und -leistung vermittelt herstellen. Die einzelnen Staaten werden somit gleichsam zu Unternehmen, die in globaler Konkurrenz zueinander stehen. So ist das, was man üblicherweise als das typisch nationalsozialistische Arbeitsbild bezeichnet, in anderen Ländern gleichfalls zu finden. Form, Inhalt und Paradigma sind überall gleichermaßen von einem militanten Produktivismus geprägt. Eine besondere Form nimmt dabei der "sozialistische Realismus in der Sowjetunion an. In der Zeit des 2. Weltkrieges verstärkt sich diese Charakteristik, wenn auch z.B. im Kontext des britischen Förderungsprogramms der War Artists Kunstwerke ganz anderer Art entstehen. Daneben gibt es vereinzelt ganz solitäre Entwicklungen, wie z.B. bei Paul Kirnig. Sozialkritische Kunst findet man in Deutschland noch bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten. In den USA bildet sich - dort historisch einmalig - ein breites Feld sozialkritischer Graphik aus ("Schwarze Graphik im Roten Jahrzehnt"). |
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